IHK : Urkunde für die KJF als Ausbildungsbetrieb

Seit August 2019 ist die KJF  ein Ausbildungsbetrieb.

Wie es dazu kam:

Eine Mitarbeiterin aus der Kita Emmaus-Garten bewarb sich bei uns für eine Umschulung im Ausbildungsberuf Kauffrau für Büromanagement. Da ich selber Erzieherin bin und umgeschult habe, weckte dies mein Interesse. Auch die KJF sah eine große Chance darin, selber Fachpersonal auszubilden. Als nach einer geeigneten Ausbilderin gesucht wurde, bot ich mich an und wurde aufgrund meiner bisherigen beruflichen Tätigkeit von der IHK als Ausbilderin anerkannt und ins Ausbilderverzeichnis aufgenommen.

Mich freut, dass jemand durch eine Umschulung die Chance hat, eine neue berufliche Perspektive zu entwickeln und es macht Spaß, zu sehen, mit welcher Ernsthaftigkeit unsere Auszubildende die neuen Aufgaben angeht.

Schön, dass ich sie unterstützen kann – zumal ich die Situation aus eigener Erfahrung kenne.

Claudia Förster

Selfies in Öl …und mehr– Vernissage im Purzelbaum

„Das ist ja toll, der hat sich selbst gemalt!“ – sagt Samira, sichtlich begeistert von der Kunst August Mackes und dessen Selbstbildnis. Eine Gruppe von 15 Kindern im letzten Kindergartenjahr des Evangelischen Kindergartens „Purzelbaum“ in Sankt Augustin-Hangelar, besuchte jüngst das Bonner Kunstmuseum und die dortigen Exponate der Impressionisten. Dort war auch Mackes „Selbstbildnis mit Hut“ aus dem Jahr 1909 zu entdecken.

Die Kindergruppe bestand aus Teilnehmern des „Malprojekts“, das die beiden Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte Katja Lächele und Isabelle Hoheiser  seit Februar 2019 in zahlreichen Projekttagen mit den Kindern gestaltet haben. Ursprung des Projekts war das Buch von Eva Heller „Die wahre Geschichte von allen Farben“. Es bildete sozusagen die Ausgangsbasis zum Kennenlernen der wichtigsten Mischfarben. Jeden Projektmorgen besprachen die beiden Fachkräfte mit ihren Kunstbegeisterten, was an diesem Tag Thema sein sollte. So wurden im Laufe der Wochen mit Stempeln, Schwämmen und Pinseln gleich mehrere Techniken ausprobiert und kennengelernt.

In totale Begeisterung gerieten die Kinder beim Experimentieren mit Farbrollen und Schwämmen. Als ein Kind die großen Farbflächen auf Mackes „Rotes Haus im Park“ sah, meinte es „Das ist aber viel, das kann ich nicht“. Dass man  große Flächen nicht nur mit Pinseln farbdeckend gestalten kann, war hier für einige überraschend und ein tolles Erlebnis.

Auch die beiden Fachkräfte gerieten über die Kompetenzen der Kinder ins Staunen, als diese Gemälde-Postkarten auf Pappe nicht nur mit den richtigen Farben größer gestalteten, sondern darüber hinaus thematisch weiterführten, sozusagen Geschichten entstehen ließen. Sehr akribisch wurde von einigen Kindern bei deren Selbstportraits das richtige Abmischen ihrer eigenen Hautfarbe verfolgt. Ein spannender Prozess, der aufwändig, aber erfahrungsreich war. Projektarbeit ist in der offenen Pädagogik im „Purzelbaum“ organisatorisch leicht durchzuführen und steht für die konzeptionelle Ausrichtung des Hauses.

Auch die Arbeiten auf Keilrahmen fanden große Begeisterung der jungen Künstler. Jussi: “Wir dürfen auf echten Bildern malen“. Nicht zuletzt die Freude in den Kindergesichtern, eine wertschätzende Liebe zu den Bildern, sowie der große Stolz über die gemeisterten Aufgaben zeigten sich Ende Juni bei einer großen Vernissage in der Kita, die Hoheiser und Lächele mit den Kindern für die Familien des Kindergartens organisiert haben, Chapeau!

Erstes gemeinsames Frühlingsfest in der Pauluskirche

Die evangelische Kita Pauluskirche, Die Schatzkiste und die Kita Söderblomhaus feiern in der Pauluskirche ein Frühlingsfest und die Sonne scheint kräftig dazu. Viele Eltern und Kinder sind gekommen, um mitzuerleben, wie die Kinder der drei Kitas sich mit singen und tanzen in der Kirche vorstellen. Pfarrer Siegfried Eckert und Gudrun Wunderlich von der KJF hatten die Gäste begrüßt, bevor Luftballons in den Altarraum getragen wurden und die Kleinsten aus der Schatzkiste den ersten Auftritt hatten. Es blieb lebendig und fröhlich mit den Kindern der beiden anderen Kitas. Am meisten gespannt waren aber sicher alle auf die Krümelmucke – wunderbare Musik für Kinder, die so ganz anders ist und auch die Erwachsenen berührt und begeistert. Wen es aber vor die Kirchentür zog, um in der Sonne zu sein, der konnte es sich mit Kuchen und Waffeln gut gehen lassen, oder die Kuh melken, die garantiert fettfreie „Milch“  gab, Seifenblasen in die Luft steigen lassen und ihnen hinterherträumen und sich mit vielen Menschen unterhalten. Was für ein schönes Zeichen gelungener und gelingender Kooperation.

Kinder Flohmarkt in der Kita Söderblomhaus

Der Förderverein der Kita Söderblomhaus veranstaltet am Sonntag, den 26.Mai 2019 von 13 – 16 Uhr einen Kinderflohmarkt in der Kita , Weißenburgstraße 79, 53175 Bonn

Die Standgebühr beträgt 5€ pro Stand + 1 Kuchenspende. Anmeldung und Information: info@foerderverein-kita-soederblomhaus.de

Die Erlöse aus dem Verkauf von Kaffee& Kuchen kommen den Kindern der Kita Söderblomhaus zugute.

Bei zu geringer Beteiligung findet der Flohmarkt nicht statt. Bitte beachten Sie dazu die aktuelle Mitteilung: www.foerderverein-kita-soederblomhaus.de

alte Kinderkleidung, Spielzeug, Ausstattung u.v.m. können bei dem Flohmarkt verkauft werden. Der Förderverein freut sich auch sehr über Hilfe beim Flohmarkt. Bitte melden Sie sich per mail an, oder werfen Sie einen Zettel in den linken Briefkasten am Eingang der Kita Söderblomhaus. Weitere Informationen folgen dann.

Der Förderverein lädt herzlich ein, zum stöbern vorbeizuschauen,

 

Buch und Sprache – Zwei, die zusammen gehören

Die Aufregung ist groß, als Melanie und Jonas, Sarah und Leon und  andere Kinder aus der Ev. Kita Zauberkiste in die Gemeindebücherei nebenan gehen. Den Weg kennen sie gut.  Eine Medienbox wartet auf sie. Was das wohl ist?

Seit Jahren kooperiert die Ev. Kita Zauberkiste mit der Gemeindebücherei. Am 13. Mai hat Frau Bach, die dort seit vielen Jahren ehrenamtlich tätig ist, der Kita Zauberkiste die Medienbox übergeben. Büchereien in kirchlicher Trägerschaft sind wichtige Partner für die Lese- und Sprachförderung. Um ihre Arbeit zu unterstützen, startet das Ministerium für Kultur und Wissenschaft ein neues Förderprogramm. Für die Anschaffung von mobilen Medienboxen und die Aktualisierung des Medienbestandes stellt das Land vorbehaltlich der Entscheidung des Landtags über den Haushalt bis 2020 rund 1,25 Millionen Euro zur Verfügung. https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/land-startet-foerderprogramm-fuer-kirchliche-buechereien-125-millionen-euro-fuer

Frau Bach erklärt genau, wie sie  und ihre Kollegin in der Bücherei die Bücher für die Medienbox ausgewählt haben. Die Kita hatte sich die Themen „Jahreszeiten“ und „Feste“ gewünscht. Jetzt gibt es Bilderbücher zu diesen Themen für verschiedene Alters- und Entwicklungsstufen. Einige Fachbücher für die Erzieherinnen und Erzieher sind auch dabei. Der Zauberkiste ist Sprachförderung besonders wichtig. Die Kinder die in die Kita kommen, haben Eltern mit sehr unterschiedlichen sprachlichen Kenntnissen und Wurzeln, z.B. haben die Eltern 15 verschiedene Muttersprachen. In der Folge haben die Kinder  häufig zunächst Verständigungsprobleme. Um die Kinder  in ihrer sprachlichen Entwicklung bestmöglich zu begleiten und zu unterstützen, nimmt die Kita seit 2018 an dem Bundesprogramm „Sprachkita“ teil. Die Logopädin Marjelle Hofmann unterstützt  als Fachkraft für Sprache das Team der Kita durch Beratung und Begleitung des Alltags.  Das erklärte Ziel Aller: Verbesserung der Angebote der sprachlichen Bildung.

Natürlich tragen die Bücher ebenfalls viel zur sprachlichen Entwicklung bei. Da gibt es z.B. ein Buch „VorherNachher“ , in dem aus geraden Nudeln auf der nächsten Seite ein lecker aussehendes Spaghettigericht wird, oder dem Ei die Henne folgt – war das schon geklärt? – Jedenfalls gibt es einige Schmunzler, als wir das Buch anschauen. Insgesamt sind es 30 Bücher.

Die Kinder staunen und greifen schnell zu dem Buch, das sie besonders interessiert. Aber dann kommen die Bücher noch einmal in die Kisten, denn so lassen sie sich viel besser in die Kita tragen. Dort werden sie morgen allen Kindern vorgestellt. Die Kita arbeitet mit einem offenen Konzept. Bei der Vorstellung lernen die Kinder auch gleich in welchem Raum sie die Bücher in Zukunft vorfinden werden. Nach 3 Monaten kann die Kita  die Ausleihe entweder verlängern oder eine neue, spannende Medienbox entdecken. Frau Bach wird dann leider nicht mehr dabei sein. Nach jahrzehntelanger Tätigkeit beendet sie ihr Ehrenamt und wird sicher sehr vermisst werden.

Lauter Carusos beim Tag der offenen Tür in der Ev. Kita Emmaus Garten

Verleihung des Zertifikats Caruso an die Ev. Kita Emmaus Garten

Die Kinder sind die Stars, als es darum geht zu zeigen, was sie im letzten Jahr gelernt haben. Erfahrene Kitaeltern hören es sofort: hier wird schön gesungen, zusammen, auf derselben Tonhöhe und im gleichen Rhythmus. Mit viel Humor und Spaß tragen die Kinder ein Lied über Frösche und Fische vor – die lustige Mimik , die das erfordert, steckt alle Zuhörer an.  „Schon immer wurde in unserer KiTa viel und gerne gesungen. Aus diesem Grund erhielten wir im Jahr 2012 erstmals das Zertifikat „Felix“ „Wir singen gerne“ des deutschen Chorverbandes,“ sagt Kitaleitung Heike Schäfer, „als 2015 die Gültigkeit des „Felix“ abgelaufen war entschied sich unser Team, das deutlich anspruchsvollere Zertifikat der Carusos zu erwerben“ (http://www.die-carusos.de/) . Dafür war mehr Engagement erforderlich. Aus diesem Grund sind nur wenige KiTas in der Gegend zertifiziert.

Das Team begann damit, sich umfangreich im musikalischen Bereich Fortzubilden. Zweimal besuchten Mitglieder des Teams die Fortbildung „Initiative Zukunftsmusiker/ Jedem Kind seine eigene Stimme/ der dm Stiftung. Hierbei handelt es sich um eine langfristige, qualitativ hochwertige, musikalische Fortbildung.

Bis heute wird dort Gelerntes regelmäßig aufgefrischt und ausgebaut:

  • Wir singen viel und abwechslungsreich und stimmen mit den Kindern nach der Stimmgabel an.
  • Wir bieten einmal in der Woche eine Musik und Rhytmik AG / Die Mucki AG an.
  • Es gibt täglich einen Morgenkreis und Singkreise in den Gruppen.
  • Wir benutzen Trommeln, Rasseln und verschiedene andere Instrumente.
  • Wir machen spielerisch Stimmbildungsübungen und Stimmbildungsgeschichten mit den Kindern
  • Wir bauen Entspannungsaspekte in die AG ein.
  • Wir bauen viele Rituallieder in den Alltag ein.

Im Jahr 2015 erhielten die Kita das erste Mal das Zertifikat der Carusos vom deutschen Chorverband. Ende des Jahres 2018 wurde sie erneut zertifiziert.

Flohmarkt bei den Beueler Pänz

Wir freuen uns auf den nächsten Flohmarkt des Fördervereins hier in der Kita Beueler Pänz. Es gibt viel zu entdecken und Kaffee & Kuchen
Samstag, 16. März 2019
9.30 – 13.00 Uhr (Schwangere ab 9.00 Uhr)
Kita „Beueler Pänz“
*Neustraße 4, 53225 Bonn-Beuel

Etikettenausgabe für Verkäufer: Mi., 6. Feb. 2019, 8-10 Uhr im Gemeindehaus*
Veranstalter: Förderverein Ev. Kindergarten Beuel-Mitte e.V.
Tel.: 0162 8614771
E-Mail: FoeVe_Beueler_Paenz@gmx.de

Direkte Sonne möglichst vermeiden

Kita Apfelbaum erhält das „SunPass“ Zertifikat

Die ersten warmen Sonnentage im Jahr bringen ein wichtiges Thema wieder auf die Tagesordnung: Sonnenschutz! Die besonderen Gefahren, die ein Sonnenbrand im Kindesalter mit sich bringt, später an schwarzem Hautkrebs zu erkranken, sind inzwischen hinlänglich bekannt und belegt.

Eltern unterschätzen häufig die Gefahr von UV-Strahlen im Kindesalter. Die Entwicklung des Hautschutzes ist noch nicht abgeschlossen und die Schädigung viel schlimmer, als im Erwachsenenalter. Ganz wichtig war es der Kita Apfelbaum daher sich gerade im letzten Bilderbuchsommer damit zu befassen. Dieses Anliegen unterstützte die Aktion „SunPass“ der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V. in Kooperation mit der IKK classic. Im April 2018 ging es los und die Eltern wurden umfänglich informiert und gebeten, auf Kleidung zu achten, die vor Sonne schützt und die Kinder mit Sonnenschutzcreme einzucremen. Empfohlen wird hier Lichtschutzfaktor 30 oder 50. Empfohlen wird auch spezielle Sonnencremes für Kinder zu benutzen, wie diese viel besser auf die Erfordernisse der Kinderhaut angepasst sind. Seit dem Projektstart im Frühjahr hat die Kita den Sonnenschutz zielstrebig umgesetzt – mit Spaß und großem Engagement. Eine „SunPass-Wand“, die in der Kita gestaltet wurde, erinnerte jeden Tag an das Projekt. Das Projekt bedeutete zusätzliche Arbeit: Schulungen, Ortsbegehungen sowie die Installation eines Sonnensegels und Einführung neuer Verhaltensregeln für Kinder, Eltern und Mitarbeitende in der Kita. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krebsgesellschaft NRW und IKK classic, Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern und nicht zuletzt die Kinder haben gemeinsam beraten, diskutiert und das getan, was es braucht, um die Kitas „sonnenschutz-fit“ zu machen. Die Kinder bekamen ein neues Bilderbuch: „Neues vom Land im Sonnenbrand“ und malten Sonnen, erlernten die Bedeutung von Symbolen zum UV-Index u.v.m. Viel Freude machte Ihnen auch der Sommer-Rap. Eine Sonnenschutzvereinbarung hält die Ergebnisse fest und sorgt dafür, dass die Regeln nicht nur im nächsten Sommer, sondern stetig gelten.

Kitas, die alle Punkte der vorgegebenen Vereinbarungen erfüllen, werden als ‚Sonnenschutzkinder-garten‘ ausgezeichnet“, berichtet Professor Dr. med. Eggert Stockfleth, Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am St. Josef-Hospital Bochum. Er ist Vorsitzender der Europäischen Hautkrebsstiftung (European Skin Cancer Foundation, kurz ESCF), die das Konzept zum Projekt „SunPass“ im Jahr 2009 entwickelt hat. „Es ist essentiell und von nachhaltiger Wirkung, den Umgang mit der Sonne so früh wie möglich zum Thema zu machen“, betont Stockfleth: „Kindergärten sind dafür geeignete Orte. Jedes fünfte Kind im Kindergartenalter hatte schon einmal einen Sonnenbrand. Das zeigt eine ESCF-Umfrage bei rund 3.400 Familien. Viele Eltern unterschätzen offenbar die Gefahr der Sonne. In der Umfrage gaben nur 14 Prozent der Eltern an, ihren Kindern Mützen zum Spielen im Freien mitzugeben. Lediglich jeder fünfte Elternteil achtete darauf, dass ihre Kinder Kleidung tragen, die sie vor der Sonne schützt.“

Um das Bewusstsein in Sachen Hautschutz zu schärfen, ist es den „SunPass“-Initiatoren wichtig, die Kitas nicht einfach „nur zu informieren“, sondern den aktiven Austausch der Erzieherinnen und Erziehern mit den Eltern anzuregen. „Das große Interesse und die Lust, die Vorgaben auch kreativ umzusetzen, haben uns dabei sehr begeistert“, berichtet Claudia Winter, Leiterin Bereich Prävention der IKK classic in Nordrhein „Die Kinder haben Sonnenecken gestaltet, Lieder gedichtet und gesungen, gemalt und gebastelt.“ All dies hat zum Gelingen der Aktion beigetragen und wird nun zu recht mit dem „Sonnenschutz-Zertifikat“ belohnt. „Wir wollen dieses Engagement unbedingt hervorheben, da es keine Selbstverständlichkeit ist“, ergänzt Pia Jansen von der Krebsgesellschaft NRW: „Dennoch bedeutet die Auszeichnung nicht, dass sich die Kita nun nicht mehr kümmern muss. Das Zertifikat ist erst der Anfang, mit dem sich die Kitas verpflichten, die festgelegten Maßnahmen kontinuierlich fortzuführen und wenn nötig, jedes Jahr zu überarbeiten.“ Denn so viel ist sicher: Der nächste Sommer kommt bestimmt!

Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen e.V.

Seit 1951 setzt sich die gemeinnützige Krebsgesellschaft NRW für die Verbesserung der onkologischen Versorgung in Nordrhein-Westfalen ein. Krebsprävention, Qualitätssicherung, Wissenstransfer sowie Information und Beratung gehören zu den zentralen Aufgaben. Erkrankte Menschen unterstützt die Krebsgesellschaft NRW darin, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen. Sie bietet qualitätsgesicherte Informationen und Beratung in allen Erkrankungsphasen an.

Kontakt:Pia Jansen, Krebsgesellschaft NRW; Tel.: 0211 / 15 76 09 – 97; jansen@krebsgesellschaft-nrw.de

IKK classic

Die IKK classic ist mit mehr als drei Millionen Versicherten das führende Unternehmen der handwerklichen Krankenversicherung und eine der großen Krankenkassen in Deutschland. Die Kasse hat rund 7.000 Beschäftigte an 200 Standorten im Bundesgebiet. Ihr Haushaltsvolumen beträgt rund 10 Milliarden Euro.

Kontakt: Michael Lobscheid, Pressereferent; Tel. 02204 912-212161; michael.lobscheid@ikk-classic.de

Hände waschen – ich mach mit!

Die Kinder der ev. Kita Theodor Fliedner sagen ansteckenden Keimen den Kampf an

 In den ersten Januarwochen des neuen Jahres 2019, sagten die 66 Kinder der ev. Kita Theodor Fliedner in Rheinbach, ansteckenden Keimen den Kampf an. Sie beschäftigten sich mit den gemeinen Erkältungs- und Grippeviren und wie man sich am besten vor ihnen schützen kann. Einen zentralen Punkt dieses Projektes bildete das richtige und gründliche Händewaschen. Die Erzieherinnen hatten dazu einen „Zauberkasten“ und „Zaubercreme“ vom Gesundheitsamt Euskirchen besorgt, die Verschmutzungen auf den Händen sichtbar machen konnten. Das wollten die Kinder natürlich sofort ausprobieren. Zuerst bekam jedes Kind etwas „Zaubercreme“, eine Testsubstanz mit fluoreszierenden Zusätzen, zum Eincremen auf die Hände. Im „Zauberkasten“, einem Kasten mit UV-Licht, wurden die verschmutzten Bereiche auf den Händen und am Handgelenk sichtbar gemacht. Davor ekelten sich die Kinder so sehr, dass sie schnell in den Waschraum liefen, um sich gründlich die Hände zu waschen. Sie spülten den groben Schmutz zunächst mit Wasser ab. Dann nahmen sie sich Seife, einen Pumpstoß aus dem Seifenspender, und verrieben diese gründlich in den Händen, am Handgelenk und zwischen den Fingern. Anschließend wurde der entstandene Seifenschaum wieder gründlich mit Wasser abgespült und die Hände abgetrocknet.

Im „Zauberkasten“ konnten die Kinder kontrollieren, ob sie es geschafft hatten, den gesamten Schmutz und die „Zaubercreme“ abzuwaschen. Sie mussten feststellen, dass sich Schmutz manchmal an den unmöglichsten Stellen an der Hand festhaftet, z.B. an den Fingernägeln und kleinen Hautfalten. Da half nur erneutes und gründliches Händewaschen mit Seife, um auch den Rest der Verschmutzungen los zu werden.

Tipps zum richtigen Händewaschen und wann man sich die Hände waschen sollte, holten sich die Kinder und Erzieherinnen aus verschiedenen Büchern. Ein Reim schallt seit dem Projekt regelmäßig durch die ev. Kita:

„Nach dem Klo und vor dem Essen, Hände waschen nicht vergessen!“

Das Projekt hat allen großen Spaß gemacht und die Keime sind erstmal vertrieben.

Joachim Stamp liest vor

„Weißt Du, was ein Minister ist?…hab noch nie einen gesehen.“ So wendet sich ein 5-jähriger Junge an seinen Freund. Der startet eifrig: „ein Minister ist……“ nachdenklicher „ein Minister ist…..“  Doch die Frage bleibt erst mal unbeantwortet. Dann ist er da und eines wissen die Jungen und Mädchen aus unserem Ev. Familienzentrum Christuskirche nun ganz genau: Ein Minister ist ein toller Vorleser, der mit den Kindern über Fledermäuse und ihre Fähigkeiten ins Gespräch kommt. Auch für die erwachsenen Zuhörer verging die Zeit schnell und sicher hat jeder noch etwas über Fledertiere erfahren, was er oder sie nicht wusste. Darum geht es bei den MINT Vorlesepaten: Durch Vorlesen die Lust am Buch wecken, neugierig machen für die MINT-Fächer, ins Gespräch kommen und zum Denken anregen. All das gelingt Joachim Stamp spielend und die Kinder hören gebannt zu. Nach einer Phase, die Stillsitzen erfordert, können die Kinder Versuche zum Thema Schall selber durchführen. Die Materialien hat Stephanie Thate von der Telekomstiftung mitgebracht. „Willst du mein Herz hören?“ fragt Jeremy Paul. Er hat ein Stethoskop in der Hand. Andere Kinder befassen sich mit Metalllöffeln, die an Fäden hängen. Die Fäden um die Finger wickeln, Finger in die Ohren stecken und den baumelnden Löffel an eine Kante klappern lassen. So lautet die kurze Anleitung für das nächste Experiment. Ich habe Glück – mein Löffel gibt einen wunderbar warmen Brummton von sich. Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich hier genau informieren. Frau Thate betont noch, dass unbedingt erwähnt werden soll, wie toll die Kita ist und wie flexibel, engagiert und nett Frau Gottschlich  ihre Leiterin.  Es ist wichtig, dass noch mehr Menschen das Projekt kennenlernen und Kinder die Chance bekommen, dass auch ihre Kita von einem MINT Vorlesepaten besucht wird. Wir möchten uns bei allen Beteiligten bedanken! Bei Herrn Minister Dr. Stamp, bei der Telekomstiftung und Andrea Servati und Stephanie Thate, bei unserem MINT Vorlesepaten, Herrn Wolfgang Külper, der regelmäßig alle 14 Tage zu den Kindern kommt. Allen verdanken wir einen lebendigen, anregenden und schönen Vormittag.